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Der Weg zu den Besten

Der_Weg_zu_den_BestenJim Collins und sein Team sammelten zu langfristig erfolgreichen Unternehmen sehr viele Daten und destilierten die Essenzen. Hier die zentralen Erfolgsprinzipien, wie ich sie verstanden habe.

Disziplin scheint wichtig. Es braucht disziplinierte Menschen, die diszipliniert denken und diszipliniert handeln. Es geht nicht darum Menschen zu disziplinieren, sondern darum diszipliniert zu sein. Disziplin sollte in der Organisation und in den gelebten Muster und Regeln angelegt sein. Wenn diese Muster, den von Mike Rother beschriebenen Katas entsprechen, ist die Adaptionsfähigkeit, die Fähigkeit nachhaltig Probleme zu lösen, des Einzelnen und der gesamten Organisation gewährleistet.

Es braucht Level 5 Manager. Das sind in der Regel alles andere als charismatische Typen. Es sind Menschen, die das Handwerk des Managements beherrschen. Es geht dabei um Funktion, Wirksamkeit und Resultate. Ein L5 Manager ist eher ein bescheidener Zeitgenosse. Wenn es gut läuft wird er sagen, das waren meine Mitarbeit, wenn es nicht gut läuft, wird er sich fragen, was habe ich falsch gemacht. Letztendlich sorgt er aus einer paradoxen Mischung aus persönlicher Bescheidenheit und Durchsetzungskraft für nachhaltige Spitzenleistung.

Erst wer, dann was. Die meisten Veränderungen folgen dem Schema, man möchte etwas verändern oder erreichen und sucht sich die passenden Menschen dazu. Richtig Großes scheint anders zu entstehten. Suche zuerst Menschen, die miteinander können, die sich mögen, die Lust haben miteinander was zu bewegen. Diese Menschen musst du nicht motivieren, schon gar nicht wenn es nicht gut läuft. Sie sind motiviert, weil sie mit den Menschen zusammenarbeiten, die sie mögen. Fragen sie zuerst, wer Lust hat in den Bus einzusteigen und erst im Bus wird gemeinsam die Reise festelegt. Wenn Menschen in den Bus einsteigen, weil sie das Ziel kennen, weis man nicht wie sie reagieren, wenn man auf halbem Weg die Richtung ändern muss.

Scheue dich nicht der Realität ins Auge zu blicken. Beschönige nicht. Betrachte die Fakten, seinen sie auch noch so brutal. Wenn du einen Stein umdrehst und es kommen Kriechtiere vor, dann lass den Stein nicht fallen sondern sage dir, es sind Kriechtiere, was können wir mit der Situation tun. Das ist nicht immer einfach, lohnt sich aber langfristig

Der Fuchs ist zwar schlau, er hat viele Ideen, sucht immer wieder neue Wege. Der Igel konzentriert sich auf das Wichtige. Die zentralen Fragen der Igel-Strategie

sind:

  • Was ist unsere wahre Passion?
  • Worin können wir Bester werden?
  • Was ist unser wirtschaftlicher Motor?

Es geht nicht darum ein Ziel zu generieren sondern um eine Erkenntnis. Erkenne was wesentlich ist. Was it die einzig große Idee, die wir verfolgen.

Um sich langfristige auszurichten, arbeitet Toyota mit einem Nordstern. Es ist ein Bild eines zukünftigen Zustandes, den man wohl nie errreichen wird, der aber jedem in der Organisation als Leitbild dient. Das ist wohl mit Vision gemeint, die Jim Collins ebenfalls wichtig ist. Die Mission ist die Botschaft für die Kunden. Im Falle Toyota lautet diese, Nichts ist unmöglich.

Die Optimisten werden untergehen. Es geht nicht (nur) um Optimismus. Woraus schöpfst du Kraft, wenn der Optimimismus nachlässt? Woraus schöpfst du Kraft, wenn du wenn nichts mehr zu gehen scheint? Mit dem Stockdale – Paradox ist gemeint auch durchzuhalten, wenn die Optimisten schon aufgegeben haben. Nietzsche sagt, wer ein Warum zu leben hat, erträgt fast jedes Wie. Welchen Sinn legst du hinein?

Technologie ist nicht das Ziel. Außer du bist ein ausgesprochenes Technologieunternehmen. Technologie ist nur Beschleunigungsfaktor. Nutze die Technologie im Sinne des Kunden und nicht aus einer Technikverliebtheit.

Optimiere ständig (Kaizen). Komme von einem Implementierungsmodus in einen Optimierungs- und Problemlösungsmodus. Evolutioniere und sichere so die Anschlussfähigkeit deiner Organisation an die Zukunft. Stell dir die Frage, was ist mein Beitrag zum Ganzen?

Beste Grüße

Klaus

Jim Collins im Internt:  www.jimcollins.com

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